Elva
Beschreibung
Spezies Menschen
Geschlecht Weiblich
Augenfarbe Gespenstisch Violett
Merkmale Drachenmal
Biographische Daten
Zugehörigkeit Varden

Während seines ersten Aufenthaltes in Tronjheim[1] segnet Eragon ein Baby in der Alten Sprache mit den Worten "Atra Gülai un Ilian tautr ono un atra ono waíse skölir frá rauthr", was Eragons Meinung nach übersetzt "Mögen Glück und Zufriedenheit dir folgen und möge das Unheil deinen Weg meiden". Allerdings ist Eragon zu der Zeit noch nicht gut mit der Grammatik der alten Sprache vertraut. Im zweiten Band erklärt Oromis ihm bestürzt, dass es "sköliro" heißen müsste, denn ohne das Suffix -o wird die Bedeutung in diesem Fall ins Gegenteil verkehrt, sodass es heißt "und mögest du das Unheil anderer auf dich nehmen". So wurde der Segen zu einem Fluch, wobei Oromis hofft, dass der Fluch durch Eragons reines Herz weniger Schlimm ausfällt. Außerdem berührt Saphira die Stirn des Säuglings, wo daraufhin ein schimmerndes Mal ähnlich einer Gedwëy Ignasia erscheint, aber in der Form eines Sterns.

Ein paar Monate später sieht das Mädchen aus, als wäre es schon vier Jahre alt, und es klingt und spricht wie eine Erwachsene. Man erfährt, dass der Segen ein Fluch war und das Mädchen, das Elva heißt, das Unheil anderer spürt und verhindern will, selbst wenn sie dabei stirbt. Nachdem sie Nasuada vor einem Mörder der schwarzen Hand, einer Organisation von Attentätern, rettet, wird sie eine geheime Leibwächterin der Vardenanführerin.

Eragon versucht in "Die Weisheit des Feuers" Elva von dem Fluch zu befreien. Allerdings gelingt es ihm nicht ganz: Elva spürt weiterhin das Leid der Menschen, muss ihnen aber nun nicht mehr zwanghaft helfen und kann sie so ignorieren.

Sie ist vor allem deswegen wichtig, weil sie Eragon, Saphira, Arya und den Elfenmagiern dabei hilft, in Galbatorix Zitadelle einzubrechen und seine Fallen zu umgehen. Später bietet Eragon ihr an, den "Fluch" zu nehmen, doch Elva lehnt ab. Sie möchte die "Gabe" behalten, um Nasuada zu beschützen.

Nachdem Eragon den wahren Namen der alten Sprache weiß, schlägt er vor, den Fluch vollständig von Elva zu nehmen. Nach einigem Überlegen lehnt Elva ab, mit der Begründung, sie sei auch ohne ihre Gabe eine Kuriosität und könne nie ein normales Leben führen. Sie verbleibt im Dienste Nasuadas und kann sie so wenige Monate später vor noch drei Anschlägen warnen.

Aussehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elva hat glatte, schwarze Haare, die im Laufe der Bücher immer länger werden. Ihre Augen sind violett und ihre Haut ist knochenbleich, da sie selten nach draußen geht. Zudem hat sie dort, wo Saphira sie berührt hat ein schimmerndes Mal, in Form eines Sternes auf der Stirn, welches ebenso leuchtet wie das Mal eines Reiters.

Beziehungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Greta[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Greta ist die alte Amme, die Eragon angefleht hat, Elva zu segnen. Elva behandelt sie später mehr wie eine Dienerin.

Saphira[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saphira schenkt Elva das sternenförmige Drachenmal. Elva mag Saphira, für das was sie ihr geschenkt hat.

Eragon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elva sagt einmal selber, dass sie sich nicht entscheiden könne, ob sie Eragon hassen oder lieben soll. Doch sie ist ihm dankbar, dass er versucht ihr zu helfen und seinen Fehler von selbst wieder einsieht. Trotzdem steht sie ihm gegenüber kritischer als Saphira.

Angela[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angela kümmert sich um Elva und passt auf, dass diese keinen Unfug macht. Außerdem rügt sie Eragon kräftig für seine Dummheit als diese Auswirkungen auf Elva hat. In "Die Gabel, die Hexe und der Wurm" erfährt man, dass Elva mit Angela durch die Gegend zieht. Außerdem wird beschlossen, dass sie sowohl von Angela als auch von Eragon unterrichtet werden soll.

Nasuada[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Nasuada ist Elva eine kleine, nützliche Helferin und Leibwächterin, doch trotzdem hat Nasuada etwas Angst vor ihr. Elva hilft ihr gerne, so dass ihr Leiden während des Krieges endlich ein Ende findet. Nun passt Elva auf Nasuada auf, sodass ihr nichts passiert. Seit dem Krieg in Galbatorix Festung hat sie nähmlich Feinde, die dem König ergeben waren.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Buch 1, Kapitel Segen und Fluch
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